Er genoss es wie seine nackten Füsse durch die vom Morgentau zurückgelassene kühle Feuchtigkeit der hohen Grashalme schritten.
Der Boden war weich angesichts der dichen Moosdecke welche ihn fast vergessen liess dass er statt im heimischen Garten, unmittelbar an einem verwahrlosten Wald entlang wanderte, und bei jedem
Schritt damit rechnen musste den Fuss auf einen der unzähligen Zweigreste zu setzen die hier herumlagen.
Nur mühsam erklomm die Sonne den allmählich hinter einem orangeroten Schleier hervorlugenden Morgenhimmel. Er liebte es barfuss durch die Wiesen zu ziehen, und auch wenn es bisweilen schmerzvoll
war, zog es ihn immer wieder hinein in den Wald, wo er zwar regelmässig zusammenzuckte wenn sich wieder mal ein Ästchen in seine Fussohle zu bohren drohte, doch genau darin lag ein Teil des
Reizes den er bei diesen frühmorgendlichen Spaziergängen in freier Natur empfand.
Mehr als einmal holte ihn bei diesen Spaziergängen die Vorstellung ein in genau dieser Umgebung, und zu dieser frühen Uhrzeit eine fremde Hand auf seiner Haut zu spüren...
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